Friedpark: Friedhof Schöneberg III
  Gedächtnisstätte

Gerson Fehrenbach

geboren am: 18.02.1932
gestorben am: 22.11.2004

 

Bildhauer
 
Gerson Fehrenbach wurde am 18.02.1932 im badischen Villingen geboren. Nach seiner Schulzeit begann er 1946 eine Holzbildhauerlehre.

1951 absolvierte er die Kunsthandwerkerschule Bonndorf im Schwarzwald bei Professor Walter Schwarz.
Nach Studienaufenthalten in Rom und Paris kam er 1954 als Schüler von Karl Hartung (1908-1967 ) nach Berlin. Hier studierte er von 1954 bis 1960 an der Hochschule für Bildende Kunst die Bildhauerei. Er erhielt ein Stipendium vom Kulturkreis im BDI und von der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Ab 1960 arbeitete Gerson Fehrenbach als freischaffender Künstler.
Für sein Schaffen an figürlichen Plastiken mit kubischen Formen erhielt er 1962 den Villa-Romana-Preis, der mit einem Aufenthalt in Florenz verbunden war.

Von 1963 bis 1975 hatte er eine Lehrtätigkeit an der Technischen Universität Berlin, genauer ein Lehrstuhl für plastisches Gestalten. Zu dieser Zeit beschäftigt er sich auch insbesondere mit dem Verhältnis Architektur und Plastik. Viele Werke legen dafür Zeugnis ab, so z.B. die Riehmers Hofgartensäule in Kreuzberg. Im Hinblick auf Platzgestaltung sei hier nur der Vorplatz vor dem Rathaus Tempelhof genannt.

Gerold Fehrenbach war Mitglied des Deutschen Künstlerbundes und er war im Architekten – und Ingenieur Verein Berlin. In der Zeit von 1985 bis 1990 wirkte er gemeinsam mit den Architekten Bodo Fleischer an der plastischen Gestaltung des neuen Stadttheaters Pforzheim mit.

Gerson Fehrenbach verstarb am 22. November 2004 und wurde auf dem Künstlerfriedhof Friedenau, welcher sich ganz in der Nähe seines Ateliers befand, beigesetzt.

Grabstelle : Abt. 13/372