Friedpark: Waldfriedhof Dahlem
  Gedächtnisstätte

Julius Katona

geboren am: 17.01.1902
gestorben am: 14.03.1977

 

Kammersänger
 
Julius Katona wurde im ungarischen Klausenburg/Siebenbürgen (heute Cluj, Rumänien) geboren. Er absolvierte eine Gesangsausbildung bei dem Bass und Heldenbariton Josef von Manowarda sowie bei der Wagnersängerin Gertrude Foestel in Wien.
Nach seinem Debut als Bariton am Stadttheater von Ulm im Jahr 1930, setzte er seine Ausbildung bei Prof. Julius Raatz-Brockmann in Berlin fort. Ein Jahr später, bekam Katona ein Engagement als Tenor am Stadttheater in Harburg. Es folgten weitere Verpflichtungen an das Stadttheater Lübeck, das Opernhaus Essen, das Stadttheater Wiesbaden und an das Opernhaus von Nürnberg.
Ab 1939 gehörte Katona zum Ensemble der Hamburger Staatsoper. Ein Jahr später stand er auch vor der Filmkamera und spielte die Rolle des Tenors in dem Streifen „Der Fuchs von Glenarvon“. Allerdings wurde der Film in der Nachkriegszeit von der alliierten Militärregierung verboten.

Julius Katona, der ab 1944 Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin geworden war, verpflichtete sich nach dem Krieg für die Berliner Staatsoper, welche er 14 Jahre lang die Treue hielt. Im Jahre 1962 wechselt er dann an die Städtische Oper Berlin und war ein Jahr darauf Teilnehmer der erfolgreichen Gastspielreise der [u]Deutschen Oper[/u] Berlin mit den Berliner Symphonikern in Japan.

Gemeinsam mit den Berliner Symphonikern sind auch mehrere Schallplatten entstanden, auf denen Julius Katona mit verschieden Gesangspartien zu hören ist.

Grabstelle: Abt. 21-191/192

jae