Friedpark: Friedhof In den Kisseln
  Gedächtnisstätte

Martin Stritte

geboren am: 06.11.1877
gestorben am: 08.06.1963

 

Jurist, Kommunalpolitiker
 

 

 

Martin Stritte wurde in Brandenburg als Sohn des dortigen Lehrers geboren, der mit seiner Familie 1879 nach Spandau übersiedelte. Er heiratete 1906 Charlotte Wichmann in Königsberg, mit der er 2 Kinder bekam .

Stritte besuchte in Spandau des Gymnasium bis zum Abitur. Dann studierte er in Freiburg und Berlin Recht und Volkswirtschaft. Während dieser Zeit war er als Referendar in der Verwaltung der Städte Charlottenburg, Spandau und Berlin tätig. Nach seiner militärischen Dienstpflicht arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Spandauer Stadtverwaltung.

Am 1.10.1906 eröffnete er seine Rechtsanwaltpraxis in Königsberg in Preußen, nach dem er sein 2. Staatsexamen als Gerichtsassessor gemacht hatte.

Von 1908 bis 1913 bekleidete er das Amt eines besoldeten Stadtrates in Spandau. Er übernahm die Dezernate Krankenhausverwaltung, Hoch- und Tiefbau und Armensachen.

1913 war der Bürgermeisterposten im Ort Tegel frei. Er bewarb sich darum und wurde

von den Stadtverordneten gewählt. 1921 wurde er von der

Bezirksverordnetenversammlung Spandaus zum Bürgermeister vorgeschlagen und am 27.4.1921 wurde er in das Amt feierlich eingeführt. Dieses Amt hatte er bis zum 26.4.1933 inne.

Stritte war Mitbegründer der LPD in Berlin und am 21.9.1945 wählte man ihn zum Landesvorsitzenden. Ein halbes Jahr später trat er von dieser Funktion zurück.

 

 

 

Grablage:

Ehrenhain der Bürgermeister von Spandau am Nordzaun