Friedpark: Friedhof Alt-Schöneberg
  Gedächtnisstätte

Ferdinand Ludwig Frege

geboren am: 06.07.1804
gestorben am: 06.07.1883

 

Jurist
 
Ferdinand Frege studierte nach Abschluss des Gymnasiums „Zum Grauen Kloster“ in Berlin Theologie

 

 

 

 

Ferdinand Frege studierte nach Abschluss des Gymnasiums „Zum Grauen Kloster“ in Berlin Theologie. Nach seinem Studium hatte er seit 1829 die geistliche Erziehung der Prinzen Adalbert und Waldemar von Preußen  übernommen.

Ab 1835 war er Schlossprediger in Schwedt/Oder und Küstrin. Von 1846 bis 1883 war er

erster Pfarrer in Schöneberg und Lankwitz. Das erste Kirchenbuch der neu gegründeten

Zwölf-Apostel-Gemeinde legte er 1864 an. Er gehörte der Gemeindeverwaltung und dem Schulvorstand an und  er befürwortete den Anschluss  Schönebergs an Berlin.

Frege hatte eine Tochter (Hedwig,Neumann 1841-1921), die sein einziges Kind  blieb.

Nach ihr wurde ebenfalls eine Straße benannt. Die Straße (Hedwigstraße) war bereits Mitte der achtziger Jahre  des 19.Jahrhunderts bebaut. Die Fregestraße entstand an der Grenze zweier Separationsäcker.

Um 1896 wurde in Steglitz  der Teil zwischen Flora- und Feldstraße in Alsenstraße umbenannt. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof Alt Schöneberg im Feld W.