Friedpark: Parkfriedhof Lichterfelde
  Gedächtnisstätte

Friedrich Christian Correns

geboren am: 22.09.1863
gestorben am: 07.07.1923

 

Kaufmann, Industrieller
 
Friedrich Christian Correns wurde in Hanau, einem Fürstentum in Kurhessen, geboren. Nach seiner Schulzeit absolvierte er eine Ausbildung zum Kaufmann. Er soll maßgeblich an den Vorbereitungen zur Gründung der Deutschen Lufthansa beteiligt gewesen sein, da sein Name im Zusammenhang mit einer Vorgängerorganisation, der „Deutschen Luftreederei GmbH“ erwähnt wird. In den späteren Jahren war er kaufmännischer Direktor der Akkumulatorenfabrik AG in Berlin, welche auch Akkulumatoren für Flugzeuge herstellte.
F.C Correns war mit Emely, geborene Diebisch, verheiratet und hatte drei Kinder. Als vermögender Mann erwarb er 1913 in Lankwitz mehrere Grundstücke an der Gärtner- und Calandrellistraße. Dort ließ er in den Jahren 1914 und 1918 eine repräsentative und prunkvolle Villa sowie einen Park errichten. In der damaligen Zeit hatte kein anderes Gebäude eine derartige Dimension wie dieses.

Nach dem Tod von Friedrich Christian Correns im Jahre 1925 verkaufte die Witwe das „Herrenhaus Correns“, an Werner Ferdinand von Siemens, welches seitdem als „Siemensvilla“ bekannt war. In den Jahren 1941 bis 1976 befand sich in der Villa die Deutsche Zentralbibliothek für Ibero-Amerika. Bis zum heutigen Zeitpunkt ist in dem Gebäude das Musikarchiv der Deutschen Zentralbibliothek Berlin untergebracht.

Grabstelle: Familiengrab Correns von Diebisch Heideweg 34, im Walde 34