Friedpark: Zentralfriedhof Friedrichsfelde
  Gedächtnisstätte
Gedenkstätte der Sozialisten

Widerstandskämpfer

Richard Aßmann

geboren am: 16.12.1875
gestorben am: 20.06.1933

 

SPD Mitglied, Kreisleiter des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold
 
Richard Aßmann war Mitglied der SPD, Betriebsratsvorsitzender der AOK Berlin und Kreisleiter des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold. Aufgrund seiner sozialdemokratischen und antifaschistischen Haltung gegenüber den Nationalsozialisten viel R. Aßmann in der Köpenicker Blutwoche der Köpenicker SA-Standarte 15 zum Opfer. Die SA zerrte ihn aus der Straßenbahn und verschleppte Aßmann in ein SA-Lokal, wo er gefoltert und ermordet wurde. Seine Leiche wurde in einen Sack gesteckt und in die Dahme geworfen. Der Köpenicker Blutwoche vielen ca. 500 Gegner des Nationalsozialismus zum Opfer.

Gedenken:
In Graal-Müritz befindet sich ein Gedenkstein sowie eine Büste von Aßmann. In Köpenick wurde eine Straße nach ihm benannt und eine Gedenktafel befindet sich in der Aßmannstraße 46.


Grabstelle: Gedenksteintafel - rechts der Ringmauer