Friedpark: Garnison-Friedhof
  Gedächtnisstätte

Franz Heinrich von Barfuß

geboren am: 16.06.1740
gestorben am: 11.11.1796

 

Offizier
 

Was war 1740

In Berlin werden die ersten Fiaker als öffentliche Verkehrsmittel zugelassen. Für sie gelten feste Beförderungspreise und Haltestellen an allgemein bekannten Plätzen.

Um den Wucher zu begegnen verbietet König Friedrich Wilhelm I. 'die Vor- und Aufkaufferei auf den Märkten zu Berlin'.

Die Königlichen Getreidespeicher wurden geöffnet. Durch den katastrophalen Winter 1739/40 war ein Brot- und Fleischmangel eingetreten.

König Friedrich II. verbietet die gewaltsame Werbung für das preußische Militär.



Franz Heinrich von Barfuß wurde in der Mittelmark geboren. Er entstammte einem alten märkischen Adelsgeschlecht. Mit 21 Jahren trat Barfuß in die preußische Armee ein und wurde 1789 Major im Infanterie Regiment von Kunheim Nr.1 in Berlin. Von ihm ist noch bekannt, dass er verheiratet war und zwei Töchter und einen Sohn hatte. Im Alter von 55 Jahren verstarb Barfuß an den Folgen eines Schlaganfalls.

Die Begräbnisstätte von Barfuß ist auf dem Garnisonsfriedhof die älteste noch vorhandene Grabstelle. Sein Grabdenkmal ist ein Quader aus Sandstein auf dem eine Urne steht. Dieses Grabdenkmal wurde nach 1796 aufgestellt.

Was war 1796

Preußen und Frankreich schließen den Berliner Vertrag: Die Demarkationslinie für das neutrale und handelsfreie Nordwestdeutschland wird neu festgelegt.

In Berlin stirbt der preußische Generalleutnant von Rohdich. Er hatte ab 1787 das Amt des preußischen Kriegsministers inne.

Der Maler Eduard Karl Gustav Lebrecht Pistorius wird in Berlin geboren.

Der Arzt Christoph Wilhelm Hufeland veröffentlicht seine Schrift 'Makrobiotik oder die Kunst, das menschliche Leben zu verlängern'. Auf seine Arbeiten bauen später auch wissenschaftlich geführte Altenheime auf.