Friedpark: Friedhof Baumschulenweg (alter und neuer Teil)
  Gedächtnisstätte

Dr. Max Suhrbier

geboren am: 12.10.1902
gestorben am: 16.01.1971

 

Jurist, Politiker
 


Max Suhrbier wurde in Rostock geboren. Nach dem Abitur studierte er von 1921 bis 1925 Rechts- und Staatswissenschaft an der Universität in Rostock. 1925 beendete er das Studium mit dem Referendarexamen und Promotion.
Anschließend absolvierte er das Assessorexamen (1928) und arbeitete in verschiedenen Justiz- und Verwaltungsbehörden von Rostock.
1929 wurde er Referent für Siedlungsfragen im Landwirtschaftsministerium von Schwerin. 1933 wechselte er in das Finanzministerium und war zugleich bis 1945 Oberregierungsrat von Schwerin. 1945 wurde Suhrbier Ministerialrat im Finanzministerium des Landes Mecklenburg.

Max Suhrbier trat 1946 der Liberal - Demokratischen Partei Deutschlands bei und war Mitbegründer des Landesverbandes Mecklenburg. Von 1947 bis 1952 übernahm er den Vorsitz des Landesverbandes der LDPD.

1946 wurde Max Suhrbier Landtagsabgeordneter von Mecklenburg.
Er arbeitete ab 1948 im Ministerium für Finanzen. Bis 1952 war Suhrbier Landes-Finanzminister und zugleich Mitglied der Länderkammer.

1951 bis 1954 absolvierte er ein Fernstudium an der Deutschen Akademie der Staats- und Rechtswissenschaften Potsdam mit dem juristischen Diplom.

1950 bis 1959 und 1963 bis 1971 war Max Suhrbier Abgeordneter der Volkskammer der DDR. Er arbeitete zeitweise als stellvertretender Finanzminister. Für die Wahlperiode 1960/65 wurde er stellvertretender Vorsitzender des Ministerrates der DDR.

Nach dem Tod von Hans Loch wurde Max Suhrbier 1960 Vorsitzender der LDPD und anschließend deren Ehrenvorsitzender.