Friedpark: Dom Friedhof I
  Gedächtnisstätte

Bernhard Irrgang

geboren am: 23.07.1869
gestorben am: 08.04.1916

 

Musiker, Komponist, Hof- und Domorganist

 



Der in Zduny (Kreis Krotoschin, Posen) geborene Bernhard Irrgang besuchte
1890-1896 das Königliche Institut für Kirchenmusik und die akademische Meisterschule für musikalische Komposition in Berlin. Seit 1890 war er als Organist in mehreren Kirchen tätig und arbeitete ab 1910 an der Berliner Dom- und Hofkirche sowie im Philharmonischen Orchester. Ab 1905 war er I. Orgellehrer am Sternschen Konservatorium und ab 1912 auch an der Königlichen Hochschule für Musik. 1904 wurde er zum Musikdirektor ernannt.
Irrgang komponierte neben Orgelsonaten auch geistliche Lieder, Motetten und Arien.

Werke: 'Choralbuch zu dem deutschen evangelischen Gesangbuch für die Schutzgebiete und das Ausland' (im Auftrag des Deutschen Evangelischen Kirchenausschusses verfasst).

Sein Porträtmedaillon auf dem Grabstein ist verschwunden.

Grabstelle: Abt. 5c
 
Was war 1869

Die Berliner Stadtverordnetenversammlung beschließt, dass ab 1.Januar 1870 die Erhebung eines Schulgeldes in den Gemeindeschulen wegfallen sollte.

Anläßlich der Feier zum 100. Geburtstag Alexander von Humboldts wird mit der Anlage des 'Nordparks' begonnen, der später den Namen 'Humboldthain' erhielt.

Der Astronom Wilhelm Julius Forster läßt vor dem Kammergericht eine Normaluhr aufstellen, deren Regulierung mittels einer von der Firma Siemens & Halske zur Sternwarte gelegten elektrischen Leitung erfolgte.

Was war 1916

Die neue Stadtrohrpostzentrale im Haupttelegrafenamt in der Oranienburger Straße (Mitte) wird in Betrieb genommen.

Ab 13.03. gilt in Berlin für die Dauer des Krieges ein Kuchenbackverbot. Es muß die Butterkarte eingeführt werden.