Friedpark: Französischer Friedhof II
Gedächtnisstätte
Manfred Hodapp

Manfred Hodapp

geboren am 01.08.1951
gestorben am 04.10.1999

Bildhauer
Der in Oppenau/Schwarzwald geborene Künstler absolvierte 1966-1970 eine Ausbildung zum Schmied und Maschinenbauer. Im Jahre 1973 begann er mit der Bildhauertätigkeit und war seit 1976 freischaffend. Er lebte und arbeitete in Berlin. 1983 gründete er die Bildhauer-
gruppe 'Glyptiker“ und 1987 die Gruppe WIR Berlin. 1984 erhielt er vom Berliner Kultursenat ein Arbeitsstipendíum, 1988 ein Stipendium der Künstlerförderung. Es folgten Arbeitsaufenthalte 1989 und 1990 in Estland. 1991 gründete er die Gruppe 'Raumbild“ in Berlin. Gemeinsam mit Betina Kuntzsch erhielt er 1996 ein Arbeitsstipendium des Berliner Kultursenats. In seiner Schaffenszeit als Bildhauer nahm er an vielen Wettbewerben teil und war in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen, u. a. 1980/90: Freie Berliner Kunstausstellung; 1983: Projekt Kunst im Stadtraum Berlin, Glyptiker; 1984: Aufstellung der Skulpturen 'Gruppe 1984“, Berlin BUGA; Skulpturen im Garten Hotel Kronprinz, Berlin; 1985: Kunst am Bau-Wettbewerb, Otto-Bartning-Schule Berlin; 1986: Wettbewerb Haus am Kleistpark, Kunstamt Berlin-Schöneberg (1.Preis, Ausführung); 'Arbeiten 1988“, Haus am Kleistpark; 'Blau Rot Gelb zu Grau“, WIR, Installation Ruine Pohlstraße 66; 'Zeit-Weg+Ereignis', Installation mit C. Andres, Kulturforum Kemperplatz Berlin NGBK; 1988/89: 'Stahlplastiken an der Altstadtmauer', Kunstverein Hattingen, Einzelausstellung; 1989: 'Kunst am Arbeitsplatz', Firma Krause-Biagosch, Bielefeld; La Galerie d´Art, Paris, WIR/art direct; 'Gelb Rot Blau', Obere Galerie, Haus am Lützowplatz Berlin, WIR; Intern. Künstlerworkshop, Ilmjärve, Ausstellungen in Voru und Valga, Estland; 1990: 'Kreuzigung-Kreuz-Kreuzung', WIR, Petruskirche Berlin; 'Gruppe WIR und Gäste', Kulturforum Krause, Berlin; Projekt 'Tallinn-Berlin-Tartu', Estland-Berlin; 'Gruppe WIR', Kloster Koningshof, Eindhoven/Holland; 'Künstler aus Berlin', Split/Jugoslawien; 1991 Einzelausstellungen in Berlin: 'Stahlskulpturen 1986-91', Galerie im Turm; 'Neue Arbeiten', Galerie Ismus; 1991/92: Projekt Raumbild, Großplastik im Stadtraum Spichernstr. und Karl-Marx-Allee ('Barrikade I und II'); 1992: Ausstellung Galerie Zimmer, Bildhauersymposium 700-Jahrfeier Celle, Aufstellung der Skulptur 'Barrikade III'; 'Braunschweiger Turm', Großplastik am Alten Bahnhof, Braunschweig; '...von November bis August', Videoskulptur, mit B. Kuntzsch; 1994: 'Künstler für Kinder', Akademie der Künste Berlin, Marstall; Großplastik für Bielefeld; 1995: 'Ich schlage mit den Flügeln', Kulturbrauerei Berlin; 1996: 'DER RISS IS', Installation in der Galerie FOE 156, München, mit B. Kuntzsch; 1997: 'Im Quadrat', Kunstverein Tuttlingen.

Sein Grabmahl ist eine ca. 1,30 m hohe, schlanke, graue Stele, die in zwei Spitzen zuläuft,
auf denen ein blauer Würfel steht. Diese Form hat er zu seinen Lebzeiten in
verschiedenen Techniken umgesetzt. Grabstelle: B – 34 – 32